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RSV-Blog – Praktische Erfahrungen mit den Leistungen der Rechtsschutzversicherer
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Will die ARAG das Mandat beenden?

Veröffentlicht am Montag, 21. September 2015 um 7:00 Uhr · ARAG

Wir haben für den Mandanten bei der ARAG nachgefragt, ob der Versicherer die Kosten für die Verteidigung in einer Bußgeldsache übernehmen wird. Die Deckungszusage haben wir erhalten.

Die Übernahme der Verteidigerkosten teilt die ARAG – hier vertreten durch Herrn Assessor B. – auch dem Mandanten mit. Aber nicht nur das:

Abjagen

Ich stelle mir die Frage, welches Ziel der – dieser – Versicherer mit dem Tipp verfolgt? Will er den Mandanten dazu veranlassen, das Mandat sofort wieder zu kündigen? Damit einer der gekauften Anwälte die Sache übernimmt (und beerdigt)?

Sicher nur (m)ein eigenes vorurteilbehaftetes Mißtrauen gegenüber den auch ansonsten mir unseriös erscheinenden Auftritten der ARAG. Oder?

5 Kommentare

anonymisiert · 21. September 2015 um 10:10 Uhr

ist das nicht schon das abmahnfähige Angebot (unzulässiger) Rechtsberatung?

anonymisiert · 21. September 2015 um 10:10 Uhr

Der Absatz bezieht sich natürlich auf ZUKÜNFTIGE rechtliche Probleme.

Es geht natürlich darum, dass entweder sehr einfache Frage von deren Anwaltshotline beantwortet werden kann und daher keine weiteren Kosten entstehen oder aber der Versicherte zumindest an einen Vertragsanwalt vermittelt werden kann.

anonymisiert · 21. September 2015 um 10:22 Uhr

In Zukunft soll der VN zuerst die ARAG anrufen, bevor er sich an einen Anwalt seiner Wahl wendet. So kann die ARAG die Einschaltung eines Anwalts verhindern oder ihn zumindest an einen Vertragsanwalt vermitteln.

Schadensteuerung nennt man das.

Offensichtlich hält die ARAG ihren VN zu dumm, sich selber den richtigen Anwalt auszusuchen.

Vielleicht sollte man darauf mit Versicherungssteuerung antworten und dem Mandanten einen Versicherungswechsel ans Herz legen…

anonymisiert · 27. September 2015 um 10:50 Uhr

[…] Will die ARAG das Mandat beenden? […]

anonymisiert · 22. Januar 2016 um 16:09 Uhr

Ich habe genau das gleiche Schreiben bekommen (ich bin bei der ARAG versichert, leider…) daraufhin habe ich eine detaillierte schriftliche Stellungnahme verlangt, da mir das Ganze zu zweideutig schien. Aber ich bin angerufen worden und es wurde mir mitgeteilt, dass in Zukunft , bevor eine Kündigung von derer Seite in Erwägung gebracht wird, mir eine Änderung des Vertrages nahe gelegt wird und zwar mit Selbstbeteiligung. Ich wusste nicht, dass ich bei ARAG so schlecht gestellt sein würde.